Keine Stuttgarter Krawallnacht in Karlsruhe

Keine Stuttgarter Krawallnacht in Karlsruhe

Respekt gegenüber der Polizei und dem Eigentum anderer muss wieder integraler Teil unserer Gesellschaft sein.

Nach der Stuttgarter Krawallnacht hat die AfD-Fraktion eine Gemeinderatsanfrage gestellt. Sie möchte Auskunft über die Anzahl und Zugehörigkeit potenzieller Gewalttäter in Karlsruhe, die Gewaltbereitschaft der nächtlichen Szene und die Maßnahmen der Stadtverwaltung, um Stuttgarter Verhältnisse zu verhindern.

Der Schock über die gewalttätigen Ausschreitungen in Stuttgart sitzt tief, zeigten die Aggressoren doch weder Respekt vor Leib und Leben der Einsatzkräfte noch vor dem Eigentum anderer. Offensichtlich ist ihnen das friedliche Zusammenleben aller völlig egal. “Doch wirklich überraschend kamen sie nicht”, meint der Fraktionsvorsitzende der AfD Dr. Paul Schmidt. “Es gibt schon lange deutliche Anzeichen für einen Werteverfall und einem Absinken der Hemmschwelle zur Gewalttätigkeit.”

Auch in Karlsruhe zeigt sich dies, so zum Beispiel durch die Schlägerei von rund 40 Personen, teilweise mit Holzlatten, in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni in der Südstadt, ebenso den Angriff auf fünf Polizeibeamte auf dem Festplatz am 23. Juni. Körperliche Bedrohungen und Angriffe auf einzelne Personen und Vandalismus gehören seit wenigen Jahren ja schon fast zum Alltag.

Es ist davon auszugehen, dass auch in unserer Stadt nachts Gruppen von Männern unterwegs sind, wie sie in Stuttgart genauso verharmlosend wie irreführend als “Party- und Event-Klientel” beschrieben wurden. Das Erkennen dieser Gefahr und die Verhinderung eines Gewaltausbruchs muss Priorität haben, um die Bürger unserer Stadt vor derartigen Gewaltexzessen und ihren Folgen zu schützen.

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