„Greta Thunberg kann CO2-Moleküle mit dem bloßen Auge erkennen!“

„Greta Thunberg kann CO2-Moleküle mit dem bloßen Auge erkennen!“

Der Populistische Aschermittwoch 2020 im gut gefüllten Karl-Benz-Saal in Karlsruhe

Der Kreisverband der AfD hatte zusammen mit der Gemeinderatsfraktion gut organisiert: Zum traditionellen politischen Aschermittwoch, bei der AfD passenderweise „Populistischer Aschermittwoch“ genannt, kamen gleich vier Redner, davon zwei von außerhalb. Etwa 200 Interessierte hörten zu und geizten nicht mit Beifall.

Mit „Liebe Populisten!“ hatte Marc Bernhard, Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Stadtrat der AfD in Karlsruhe, scherzhaft die Anwesenden begrüßt. Er stellte fest: „„Greta Thunberg kann CO2-Moleküle mit dem bloßen Auge erkennen!“

Zuvor hatte Stadtrat Oliver Schnell gesprochen und von dem Gemeinderats-Antrag erzählt, dass auf freiwilliger Basis alle Stadträte ihre CO2-Profil veröffentlichen könnten – was zu einem Eklat führte, da Linke und SPD die AfD-Fraktion so übel beschimpften, dass OB Mentrup zum Maßhalten aufrufen musste. Der Antrag wurde natürlich abgelehnt. “Klar, sie wollen Wasser predigen, aber beim Wein saufen nicht erwischen lassen!”, berichtete Oliver Schnell. Eine kleine Anekdote war auch, daß die linksgrüne Mehrheit jemanden im Migrationsbeirat auf Platz 1 wählte, der dann aber doch zu konservativ für Linksgrün war. Trotz Unbedenklichkeit seitens des juristischen Dienste der Stadt Karlsruhe und des Verfassungsschutzes verweigerten die linksgrüne Mehrheit dann plötzlich den Sitz im Migrationsbeitrat. “Tja, wie sagte Walter Ulbricht einst: ‘Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben'”.

Gastredner Markus Frohnmeier erzählte von seiner Tätigkeit als Entwicklungspolitischer Sprecher und die damit verbundenen Auslandsreisen: „In meinem Wahlkreis Böblingen wird Geld dafür ausgegeben, dass man in Tunesien die schwäbische Mülltrennung versteht!“. Der Schwabe bekannt sich auch zu seinem Lieblingsthema, der Agenda 2030, die „Mutter des UN-Migrationspakts“, wie er sie launig nennt. Zwischendurch gab es ein Geburtstagsständchen für Frohnmeier, der am Vortag 29 Jahre alt geworden war.
Haupt- und Abschlussredner des Abends war Stephan Brandner (Wahlkreis Erfurt): „Liebe Baden-Württemberger, ich bin beeindruckt: Erst nach zwei Stunden kommt man hier zum Höhepunkt des Abends“. Seine Lieblingsbezeichnung: Die „Antifanten“ (Antifa-Anhänger). Seine Lieblingspartei: Die SPD. „Wahlweise Schlechteste Partei Deutschlands oder auch Schrumpfenste…“. Um viertel vor zehn war der erfolgreich durchgeführte „Populistische Aschermittwoch der AfD“ im Karl-Benz-Saal der Europahalle Karlsruhe zu Ende. Viele Zuschauer kamen danach noch auf ein Schwätzchen zu den Rednern.
„Toll, dass wir fast den ganzen Saal vollbekommen haben“, freute sich der AfD-Gemeinderatsvorsitzende Dr. Paul Schmidt, „…das erzeugt Vorfreude auf unsere kommenden Veranstaltungen“.

(Fotos: AfD-Gemeinderatsfraktion)

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