Wie wählt man richtig?

Wie wählt man richtig?

Liebe Wähler der AfD Karlsruhe,

auf vielfachen Wunsch wird im Folgenden erklärt, wie man richtig wählt.
Jeder Wähler hat bei der Wahl zum Karlsruher Gemeinderat 48 Stimmen. Gibt man weniger als 48 Stimmen oder genau 48 Stimmen ab, so ist die Wahl gültig. Gibt man mehr als 48 Stimmen ab, so ist die Wahl ungültig und alle Stimmen, die man abgegeben hat, verfallen.

Daher befürchten manche, dass die eigene Wahl beim Auszählen der Stimmzettel auf illegale Weise durch Hinzufügen weiterer vermeintlicher Stimmen ungültig gemacht werden könnte. Frau Ahrend, die Wahlleiterin, hat uns zwar versichert, dass darauf geachtet werden wird, dass so etwas nicht passiert; will man es aber unmöglich machen, so sollte man möglichst nur einen Stimmzettel abgeben, den der AfD, und dabei einer der drei folgenden Verfahrensmöglichkeiten folgen. (Die Demonstrationen von Kumulieren und Panaschieren habe ich mit Stimmzetteln anderer Parteien vorgenommen – siehe Bilder unten. Die Namen der Parteien und der Kandidaten wurden nachträglich unkenntlich gemacht.)

1. Möglichkeit: Stimmzettel unverändert abgeben: Jeder Kandidat erhält dann automatisch eine Stimme. Dafür muss der Stimmzettel völlig unverändert bleiben! Dies ist die einfachste Variante, mit der man allerdings keinen Einfluss nimmt auf die sich durch die Wahl ergebende Rangfolge der Listen-Kandidaten.

2. Möglichkeit: Kumulieren (den einzelnen Kandidaten jeweils bis zu 3 Stimmen geben): Man hat 48 Stimmen, die man auf die Kandidaten verteilt, indem man jeweils ganz rechts in der Zeile die Zahl 1, 2, oder 3 einträgt. Das macht man vielleicht am besten zuerst mit Bleistift, damit man nicht zu viele Stimmen vergibt, dann mit Kugelschreiber. Dabei zählt man die Stimmen zusammen und trägt sie unten rechts in das Summen-Kästchen ein: Es dürfen nicht mehr als 48 sein.
Im nächsten Schritt kann man alle Kandidaten, die man nicht wählen möchte, und alle freien Kandidatenfelder durchstreichen. So kann niemand mehr irgendeinen Kandidaten zusätzlich auf diesen Stimmzettel schreiben oder zusätzliche Stimmen eintragen, wodurch der Stimmzettel ungültig würde.

3. Möglichkeit: Panaschieren (wie Kumulieren, nur schreibt man dann noch weitere Kandidaten anderer Listen mit auf den Stimmzettel): Man hat auch hier insgesamt maximal 48 Stimmen, die man auf die Kandidaten der AfD-Liste und auf Kandidaten von anderen Listen verteilt. Von letzteren schreibt man Listennummer, Name und Vorname jeweils auf eine der freien Linien unterhalb der aufgedruckten AfD-Liste. Auch hier macht man das besser zuerst mit Bleistift, damit man nicht versehentlich zu viele Stimmen vergibt, dann mit Kugelschreiber. Schließlich zählt man im Kästchen unten rechts alle vergebenen Stimmen zusammen: Es dürfen nicht mehr als 48 sein.
Im nächsten Schritt kann man alle Kandidaten, die man nicht wählen möchte, und alle freien Kandidatenfelder durchstreichen. So kann niemand mehr irgendeinen Kandidaten zusätzlich auf diesen Wahlzettel schreiben oder zusätzliche Stimmen eintragen, wodurch der Wahlzettel ungültig würde.

Siehe dazu jeweils als Beispiel die PDF-Dateien im Anhang.
Im Notfall bekommt man bei Bedarf am Wahltag im Wahllokal neue Stimmzettel, wenn man dort angibt, man habe seine nicht oder nicht mehr.

Weitere Informationen über die Wahl, inklusive Kumulieren und Panaschieren, finden Sie hier:

https://www.kommunalwahl-bw.de/wie_wird_gewaehlt_kommunalwahl.html

https://www.kommunalwahl-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/pdf/publikationen/wahlen_2019/leichte_sprache_kommunalwahl2019.pdf

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an uns wenden.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr Paul Schmidt

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