Dialog mit der AfD Karlsruhe verweigert

Keine Einladung zur Podiumsdiskussion im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ)

„Wir treten gerne in einen Dialog mit dem interessierten Bürger und haben keine Scheu davor, mit dem politischen Gegner zu diskutieren“, sagt Stadtrat Dr. Paul Schmidt mit Nachdruck. Doch diese Möglichkeit blieb den Stadträten und Kommunalwahlkandidaten der AfD Karlsruhe bei einer Sache verwehrt: Zur Podiumsdiskussion rund um das Thema Migration und Integration am 7. Mai im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) in der Kaiserallee wurden sie erst gar nicht eingeladen.
„Wenn zu so einer öffentlichen Diskussion nicht die Vertreter aller im Stadtrat der Stadt Karlsruhe vorhandenen Parteien eingeladen werden, dann ist das nicht nur sehr unhöflich, es spricht auch gegen die Qualität der Veranstaltung. Das Internationale Begegnungszentrum wird zum guten Teil von der Stadt finanziert, da darf man erwarten, dass auch alle Fraktionen und Gruppierung eingeladen werden“, findet Schmidt.
Die AfD Karlsruhe hätte sich gefreut, eine Einladung zu bekommen und sicherlich einen oder eine Repräsentanten/in geschickt, um die Positionen der AfD zum Thema der Podiumsdiskussion klar darzustellen. Nun ist sie dabei ausgegrenzt worden.
„Eine Veranstaltung kurz vor der Kommunalwahl, bei der die Leiterin des IBZ auf dem prominenten letzten Listenplatz der Gemeinderatsliste der SPD kandidiert – da braucht man sich nicht zu wundern, dass die AfD als der Hauptgegner der SPD nicht eingeladen wurde.”, ergänzt Stadtrat Dr. Schmidt.

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