Cougars müssen weichen

Cougars müssen weichen

Auf unsere Anfrage zur Zukunft des Zukunft des 1. Baseball und Softball Club Karlsruhe Cougars e.V. https://www.afd-stadt-karlsruhe.de/2019/01/23/zukunft-des-1-baseball-und-softball-club-karlsruhe-cougars-e-v/ erhielten wir folgende Stellungnahme der Stadt Karlsruhe:

1) Können die Spielfelder der Cougars an ihrem angestammten Platz in der Karlsruher Nordstadt verbleiben, wenn die Stadt Karlsruhe ihnen kein Ersatz-Gelände zur Verfügung stellen kann?

Die Flächen der Cougars können nicht am bestehenden Standort verbleiben, da diese im Rahmen des Projekts „Zukunft Nord“ für die dringend benötigte Wohnbauentwicklung in Anspruch genommen werden sollen. Dies gilt unabhängig davon, ob es gelingt, ein Ersatzgelände für die Cougars zu finden. In der zu treffenden Abwägung ist das Allgemeinwohl-Interesse an der Schaffung von neuem Wohnraum höher zu bewerten.

3) Falls 1. mit Nein beantwortet wird, sieht sich die Stadtverwaltung in der Pflicht, den Cougars ein Ersatz-Gelände zur Verfügung zu stellen (bitte mit Begründung beantworten)?

Sportvereine sind zentrale Bestandteile der Stadtgesellschaft. Aus diesem Grund bemüht sich die Stadt Karlsruhe intensiv, dem 1.BSC Karlsruhe Cougars ein Ersatz-Gelände zur Verfügung zu stellen.

4) Bis wann, unter welchen Randbedingungen und für welchen Zeitraum wird die Stadtverwaltung den Cougars ein Ersatz-Gelände zur Verfügung stellen können, das groß genug ist, um die benötigten Spielfelder dort anzulegen?

Der 1. BSC Karlsruhe Cougars soll so schnell wie möglich ein neues Sportgelände erhalten. Aufgrund der besonderen Größe der Spielfelder für Base- und Softball ist es nicht einfach, entsprechende Flächen bereit zu stellen. Aus diesem Grund wird über die Nutzung gemeinsamer Sport- flächen von Vereinen nachgedacht.

5) Welche Örtlichkeiten kommen nach heutigem Stand als Ersatz-Gelände (vgl. 4) unter welchen jeweiligen Randbedingungen für die Cougars in Frage?

Derzeit wird noch ein Standort zur Verlagerung intensiv geprüft:

Aktuell wird über eine Verlagerung auf bestehende Sportflächen im Norden von Neureut (nördlich der B 36) nachgedacht. Erste Gespräche mit den dortigen Vereinen wurden geführt; weitere Gespräche zur Klärung der Rahmenbedingungen sind geplant.

Eine bestehende Sportfläche am angrenzenden Gelände im Norden von Grötzingen (nordwestlich der B 3) wurde untersucht, welches im FNP bereits als geplante Sportfläche dargestellt ist. Hierzu wäre die Schaffung verbindlichen Planrechts durch einen Bebauungsplan erforderlich, sowie eine sich daran anschließende Bodenordnung. Der Ortschaftsrat Grötzingen und der Planungsausschuss haben sich in einer ersten Beratung dagegen ausgesprochen, auch weil mehr als die Hälfte der notwendigen Grundstücke im Privateigentum sind.

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