Diskussionsfreude in Karlsruhe von Januar bis Dezember

Diskussionsfreude in Karlsruhe von Januar bis Dezember

Die Durlacher Karlsburg, die Rheinstube in Neureut und der Carl-Benz-Saal in der Europahalle – an diesen Orten organisierte der AfD-Kreisverband Karlsruhe 2018 in enger Zusammenarbeit mit der AfD-Stadtratgruppe erfolgreich insgesamt sieben Informationsveranstaltungen, die sich den aktuellen gesellschaftlichen Fragen annahmen. Die Referenten erwiesen sich als kompetent – und stellten sich alle ausnahmslos den anschließenden Fragen und Diskussionen. „Diese Themenabende sind das Herzstück unserer Öffentlichkeitsarbeit, wir fühlen uns verpflichtet, die Bürger auch außerhalb der Wahlkampfzeiten umfassend zu informieren“, sagt Paul Schmidt, Stadtrat und Vorsitzender der AfD in Karlsruhe. Die AfD-Themenabende waren gut besucht: „Das freut uns ganz besonders, dass die Veranstaltungen so gut angenommen wurden“, ergänzt er. Die Vorträge sind als Videos auf der Webseite afd-ka.de zu finden.

Dabei erwies sich der letzte Themenabend der AfD in Karlsruhe am 4. Dezember als besonders erfolgreich. Nie zuvor hatte es „Standing Ovations“ gegeben, aber als sich Erika Steinbach aus dem Karlsruher Carl-Benz-Saal verabschiedet, ist es soweit: Die Zuhörer stehen auf und klatschen.
Mit ihrer Gastrede hatte die Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung die Bürger und Bürgerinnen im gut gefüllten Saal überzeugt. Die AfD-nahe Stiftung will durch Seminare, Workshops und Vorträge helfen, „…aufzuzeigen, dass Deutschland mehr ist als eine Verbrauchergenossenschaft mit freiem Eintritt und Billigangeboten“, so Steinbach. Sie sprach sich für ein Europa der Bundesstaaten, aber gegen ein Europa als Einheitsstaat aus.
Zu Beginn hatte die Stiftungsvorsitzende das große Engagement der in Karlsruhe ehrenamtlich AfD-Tätigen gelobt: „Kommunalpolitik ist das Fundament der Politik“, sagte Steinbach, die selbst 15 Jahre Stadtverordnete in Frankfurt war. „Dieses Engagement zeigt, dass es in der AfD eine wirkliche Basisdemokratie gibt“, ergänzte sie.

Zuvor hatte AfD-Stadtrat Paul Schmidt den angenehmen Auftrag gehabt, die vier Top-Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 vorzustellen: sich selbst, Oliver Schnell, Jan Wettach und Thomas Laschuk. Der AfD-Kreisverband hatte zuvor in einer langen und lebendigen Aufstellungsversammlung die in Karlsruhe benötigten 48 Plätze besetzt. Die Kommunalwahl an sich und deren demokratisches
Verfahren waren zuvor ebenfalls Thema eines AfD-Abends gewesen.
Auf großes Interesse stießen am Erika Steinbach-Abend auch die Erläuterungen des AfD-Bundestagsabgeordneten und -Stadtrates Marc Bernhard zum aktuellen UN-Migrationspakt. Bernhard zeigte die höchst negativen Folgen des Pakts auf. Abschließend gelang es ihm, den Bogen von diesem globalen Thema  zur Kommunalpolitik zu schlagen: „Im Stadtrat werden wichtige Dinge entschieden, zum Beispiel die Art und Weise der Beurteilung des biologischen Alters von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.“ Er freue sich darüber, dass nun 48 Karlsruher Bürger und Bürgerinnen auf der AfD-Liste für die Kommunalwahl stünden: „..damit die Dinge in Karlsruhe sich zum Guten ändern!“.

(Foto: AfD-Stadtratgruppe Karlsruhe)

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